Archiv für die Kategorie ‘T’

Drachenwind - Kerstin Tomiak

Freitag, 21. August 2009

Kerstin Tomiak hat etwas getan, was wohl die wenigsten freiwillig tun würden. Sie ist für den ISAF für ein Jahr nach Afghanistan gegangen. Warum? Genau dieser Frage und auch der Frage “Was erwartet mich hier?” geht Tomiak in diesem Buch auf den Grund. Sie möchte dieses Land, diese Kultur, die Menschen wirklich kennenlernen. Aber auch einen Blick auf das hiesige stationierte Militär werfen - was passiert dort eigentlich wirklich? Das ganze hat sie in diesem Bericht beschrieben, sehr nah, authentisch und ungekünstelt. Sie hat mit Menschen gesprochen, ihre Erfahrungen einfließen lassen, die Chancen, die dieses Land hat angesprochen und sich kritisch mit sich selbst und ihrer Aufgabe dort auseinandergesetzt. Ihre Sichtweise liest sich packend und informierend zugleich - man entdeckt ein Stück Afghanistan, das einem so vorher nicht begegnet ist.

Für mich ein tolles Buch, das wirklich länger hängengeblieben ist und mir dieses Land ein ganzes Stück näher gebracht hat!

Das Haus der sprechenden Tiere - Helge Timmerberg

Donnerstag, 01. Januar 2009

Joah…nett. Aber mehr halt auch nicht. Da es nur rund 130 Seiten hatte, hab ichs ganz gelesen, hatte auch einige herrliche Szenen, aber war irgendwie insgesamt nur so lauwarm. Der Inhalt erschliesst sich aus dem Titel: ein Haus voller durchgeknallter, sprechender Tiere…;-)

Gestatten, Bestatter - Tom

Donnerstag, 20. März 2008

Vielleicht kennen einige den Bestatterweblog (http://www.bestatterweblog.de), der sich großer Beliebtheit erfreut. Das liegt sicherlich auch am Thema, Tod, Trauer und Sterben sind ja durchaus nicht die gängigsten Themen. Aber warum dieser Blog soviele Menschen anzieht, das sind die herzlichen, sensiblen und doch immer mit eine Prise Humor gewürzten Einträge von Tom, einem Bestatter der seit über 20 Jahren als solcher im eigenen Institut arbeitet und aus diesen Erfahrungen über sein tägliches Leben berichtet.

Für mich (abgesehen vom Buchhändlerblog ^^) der beste Blog den es so im Internet gibt. Nicht nur das es immer etwas zum Lachen oder auch Weinen gibt (z.B. die Geschichte von Röschen und Kalli …), nein, Tom schafft es auch, das man über Sterben und Tod nachdenken kann, das man Fragen an ihn stellen kann und überhaupt - mal sieht, was nach dem Tod eines geliebten Menschen passiert. Das Buch ist eine gelungene Zusammenstellung einzelner Blog-Texte und absolut lesenswert!!!

Der Schlaf der Toten - Andrew Taylor

Dienstag, 02. Januar 2007

War ganz okay, recht spannend und die Auflösung kam nicht zu “früh”. Ich hab aber an manchen Stellen gedacht, mhm, das hätte man auch in 350 Seiten statt 550 erzählen können. Andererseits ist dieses Netz von Handlungsträngen zwar weit gestreut, aber am Ende ist man ganz froh, das es so ausführlich war, weil sich die Auflösung dann sehr klar erschliesst. Ganz nebenbei ist es auch noch die Geschichte der Jugend von Edgar Allan Poe, allerdings ahbe ich das erst auf den letzten 100 Seiten so richtig verstanden..+hust+