Archiv für die Kategorie ‘P’

Der Untergang des Hauses Usher - Edgar Allan Poe

Sonntag, 14. Februar 2010

Grandios! Ich kannte bisher sehr wenig von Poe, aber diese kleine Novelle hat mein Herz erobert. Gruselig, toll geschrieben, ich will mehr von Poe…! Gut das ich hier noch gesammelte Werke habe…

Es wird mir fehlen, das Leben - Ruth Picardie

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Zu diesem Buch kann ich eigentlich nur sagen, das es mich sehr tief berührt hat. Ruth Picardie war Journalistin, frischgebackene Mutter von Zwillingen und hatte eine so wunderbare Schreibe. Sie nahm den Kampf gegen den Krebs an, schrieb gegen ihn an, schrieb über das Leben mit ihm und die Angst vorm Sterben und das ganze so entwaffnend ehrlich, so berührend, das ich das ganze Buch über immer wieder Tränen wegwischen musste. In diesem Buch sind ihre Kolumnen und viele Mails und Briefe versammelt, die sie in dieser Zeit schrieb. Das Buch hat mich bewegt und ist etwas, was ich immer wieder aus dem Schrank holen werde…

Kühlfach 4 - Jutta Profijt

Sonntag, 04. Oktober 2009

Ein kurzweiliger Krimi der nicht gerade durch seine Krimi-Handlung besticht sondern durch das Zusammenspiel der 2 sehr unterschiedlichen Protagonisten: Da wäre Dr. Martin Gänsewein, der Ente fährt und immer mit seinem Dufflecoat anzutreffen ist – und der Kleinkriminelle Pascha. Allerdings ist der Ort ihrer Begegnung etwas ungewöhnlich: im Keller der Pathologie…und Pascha ist eigentlich tot! Sicherlich ist einiges in diesem Krimi schon so überspitzt, das man es durchaus auch als satirische Anspielung verstehen kann. Trotzdem, die ungewöhnliche Idee hat mich angesprochen und es war nett zu lesen.

Das Herz ihrer Tochter - Jodi Picoult

Samstag, 05. September 2009

Eine neue Picoult ist ja an sich ein Grund zur Freude. Fans ihrer Schreibe werden auch von diesem Buch sicherlich nicht enttäuscht werden, es ist wieder gut recherchiert, soweit ich das überblicken kann, absolut süffig zu lesen und ja, auch spannend. Die Grundidee ist die Organspende (Herz) eines Todeszelleninsassen. Allerdings möchte er sein Herz nicht irgendwem spenden - sondern der schwerkranken Tochter von June Nealon, deren Ehemann und andere Tochter er vor Jahren erschoß. Echte Reue? Was steckt dahinter?

Picoult berichtet wieder aus den unterschiedlichen Sichtweisen der handelnden Personen, stellt diesmal die männliche Sicht etwas in den Vordergrund. Was mich zu einer etwas verhaltenen Reaktion bringt, ist das sie nicht nur ein oder zwei Hauptthemen bzw. “heisse Eisen” im Feuer hat, sondern gleich 3 große Themen, die viel Erklärung und Wissen brauchen. Den ein oder anderen mag dieses Konstrukt ein wenig erschlagen, zumal eines der großen Themen die unterschiedlichen Weltreligionen recht intensiv beleuchtet. Das ist einfach nicht jedermanns Sache. Wer Picoult noch nicht kennt, dem würde ich eher andere Werke von ihr empfehlen, für den Einstieg. Trotz allem hat dieser Schmöker absolut das Recht, im Bücherregal zu stehen. Diskussionsbedarf bietet er jedenfalls reichlich!

Die Macht des Zweifels - Jodi Picoult

Sonntag, 14. Juni 2009

Es war ein Doppelband und der Einfachheit halber, habe ich beide Bücher am Stück gelesen. Diesmal lautet das vorherrschende Thema Kindesmißbrauch. Die Staatsanwältin Nina Frost hat selbst schon viele Fälle von Kindesmißbrauch verhandelt. Als ihr eigener 5jähriger Sohn jedoch vergewaltigt wird, vertraut sie den Gesetzen alleine nicht mehr…Diese Picoult war etwas anders vom Aufbau her - weniger detailreich, die Figuren wurden mehr angerissen - im Mittelpunkt stand mehr die Frage nach Moral, nach Gesetz, nach Selbstjustiz - was ist richtig, wie darf man handeln? Wie gut schützt das Rechtssystem die Kinder? Die Figuren blieben für mich eher farblos, die Protagonistin erschien mir, trotz beschriebener Gefühle zu kalt, zu berechnend.  Trotzdem, das Buch las sich schnell und spannend und ist für Picoult-Fans auf jeden Fall wieder etwas!

Auf den zweiten Blick - Jodi Picoult

Freitag, 12. Juni 2009

Als Cassie Barrett ihr Gedächtnis verliert und orientierungslos und verletzt auf einem Friedhof umherirrt, wird sie von Will, einem Polizisten aufgelesen. Ihr Mann, der berühmte Filmstar Alex Rivers identifiziert sie als seine Ehefrau…Cassie könnte glücklich sein, aber Alex kann seine Wut und Aggression nicht unterdrücken und läßt sie an ihr aus…Cassie muss sich entscheiden, was sie will und was sie verzeihen kann. Wieder eine gute Picoult, nicht so herausragend wie andere von ihr, aber ich würde wieder eine gute Note für packende Geschichte,  Perspektivwechsel und heißes Thema vergeben - wieder mal Lesefutter mit interessanten Figuren.

Die Wahrheit meines Vaters - Jodi Picoult

Donnerstag, 20. März 2008

Das war dann wieder eines von ihr was ich klasse fand - wieder aus den Sichten der jeweils Beteiligten erzählt, mit noch einigen Nebensträngen. Spannend, immer wieder eine Wendung/Drehung und auch insgesamt mal wieder ein “heisses Eisen” angefasst, mit der *Spoiler in weiss* Kindesentführung.

Beim Leben meiner Schwester - Jodi Picoult

Donnerstag, 20. März 2008

Das fand ich jetzt wieder vieel besser! Fands auch garnicht so “vorraussehbar” wie einige angekündigt haben - aber ich bin kein spekulativer Leser, ich lass mich einfach in die Geschichte fallen. Die verschiedenen Sichtweisen waren sehr gut, man war richtig drin und ich wette jeder, hat mal zur einen, mal zur anderen Seite tendiert. Das Buch spricht moralische Vorstellungen, Ethik, Gewissen wirklich aufs feinste an und vergisst dabei nicht, eine Geschichte zu erzählen. Hätte fast noch ein bisschen länger sein dürfen…

In einer regnerischen Nacht - Jodi Picoult

Donnerstag, 20. März 2008

Hier war ich zum ersten Mal von Frau Picoult enttäuscht - das Buch hat sich gezogen, war vorhersehbar, die Charaktere gefielen mir nicht, das Ende kam abrupt, seltsam, die Verwebung mit der schottischen Geschichte kam sehr aufgesetzt rüber - ne, das war nichts mir mich!

Last Lecture (Die Lehren meines Lebens) - Randy Pausch

Donnerstag, 20. März 2008

Der Mann wird sterben, er hat Bauchspeicheldrüsenkrebs..(Er starb 2008). Letztes Jahr (2007) hat er seine “Last Lecture” (eine Tradition an amerikanischen Unis von Profs, die eben ihre “letzte” Vorlesung” halten). Nur das es in seinem Sinne eben wirklich die letzte ist. Vorrangig für seine 3 Kinder hat er diese gehalten. Sein Credo ist es - Lebt für eure Kindheitsträume. Das Buch ist eine Art Zusammenfassung der Vorlesung, ergänzt durch Fotos etc. Einerseits hat mich der Lebenswille und die Liebe zu seinen Kids (für die er Tonnen an Fotos & Videos macht, damit sie sich später an ihn erinnern können…) sehr beeindruckt. Und auch das der Mann wirklich einen Sinn in seinem Leben gefunden hat und auch einige schlaue Dinge in seinem Buch sagt. Manchmal wars mir trotzdem schon fast zu “krass positiv”. Er hat auf seine Art schon eine recht radikale Einstellung.
Habe nun angefangen mir die Vorlesung auf youtube anzuschauen, das hat sich bisher sehr gelohnt - der Mann hat Charisma…