Archiv für die Kategorie ‘C’

House of Night: Gezeichnet - P.C. Cast/Kristin Cast

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Schon lange bevor das Leseexemplar eintraf, wurde hier die Werbetrommel gerührt - der einzig wahre Bis(s)-Nachfolger, DIE Vampirserie überhaupt - verständlich das die Erwartungen dementsprechend hoch gesteckt waren - ist die Reihe doch in den USA ein absoluter Renner.

Wie gewohnt halte ich mich nicht mit den großen Inhaltsangaben auf, die kann man überall zur Genüge nachlesen. Mein Eindruck ist: Internatsgeschichte (ob nun Harry Potter oder Hanni und Nanni..;-)) trifft Biss, trifft amerikanische Klischees und tiefere Wurzeln in Indiandertradition und nicht zuletzt natürlich: Vampirgeschichte.

Was mir so gut gefällt - das Buch macht einem nichts vor, das es nicht ist. Es ist keine hohe Literatur, es lässt sich leicht weglesen, auch durch das sehr gewollte “jugendliche”, es macht definitiv viele Anleihen bei den großen dieses Genres. Das Mutter-Tochter-Gespann kann man durchweg erkennen - aber hey - es ist spannend, mitreissend und es vermischt alles schon dagewesene mit einer neuen Idee (eine große Faszination ist für mich dabei durchaus die äußere Gestaltung, die auch im Buch eine Rolle spielt) . Ich fühlte mich einfach gut unterhalten und statt nur zu schmachten, hat die Story definitiv Potential, die Charaktere werden soweit angerissen, das man sich auf die nächsten Bände stürzen möchte.

Und für mich fast der größte Vorteil und Hauptgrund, das ich das Buch gut bewerte - die Heldin hat was im Kopf und wirkt durchweg sympathisch. Weiter so, Zoey!

Dein Herzensprinz, Prinzessin - Meg Cabot

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Mit diesem zehnten Band findet die Reihe um Prinzessin Mia ihren Abschluss, pünktlich zur Volljährigkeit der Prinzessin. Mir hat er wieder deutlich besser gefallen als Band 9, den ich als etwas karg empfand. Hier ist wieder der Charme der Vorgängerbände zu spüren, das Drama, die herrische Grandmeré von Mia, die Liebe und die Frage - wer ist denn nun der Herzensprinz? Und natürlich: jede Menge Chaos. Außerdem sorgen Mias erste schriftstellerische Versuche für Abwechslung. Für mich ein gelungenes Ende!

The Hunger Games: Catching Fire - Suzanne Collins

Donnerstag, 24. September 2009

Die Fortsetzung von „Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele“. Um nicht zu spoilern, werd ich mich darauf beschränken zu sagen: Geht es noch spannender? Noch grausamer? Noch dramatischer? Oh ja! Ich bin wie beim ersten Teil wieder absolut begeistert, elektrisiert und warte sehnsüchtig auf Band 3…

Super Agoraphobie Therapie - Tish Cohen

Dienstag, 18. August 2009

Dieses Buch war davon geprägt, das ich laut kichernd Sätze daraus vorgelesen habe und mich königlich amüsiert. Jack Madigan ist der Sohn eines berühmten, verstorbenen Sängers. Aufgrund seiner recht traumatischen Kindheit hat Jack sich zum Agoraphobiker entwickelt, verlässt seit Jahren nicht sein Haus und entwickelt mitunter recht eigentümliche Methoden um über die Runden zu kommen. Als sein Haus von der chaotischen (und völlig unbegabten) Immobilienmaklerin  Dorrie verkauft werden soll, weil die Tantiemen seines Vaters nicht mehr fließen, wehrt sich Jack. Und wie ein Agoraphobiker das tut, das ist mehr als lesenswert. So witzig, gleichzeitig sympathisch und locker wurde lange nicht mehr über einen augenscheinlichen “Loser” geschrieben.

Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele - Suzanne Collins

Sonntag, 09. August 2009

Als dieses Buch in meine Hände kam, wusste ich: Das muss ich lesen! Die “Gregor”-Reihe” von Suzanne Collins habe ich geliebt (ist auch weiterhin eine meiner absoluten Empfehlungen!) Hier nun ist ein Buch geschrieben worden, das ab 13 bis ins Erwachsenenalter sehr viele Leute restlos begeistern wird. In Panem werden jährlich die “Hungerspiele” durchgeführt, um die Bewohner der einzelnen Distrikte daran zu erinnern, das ihre Regierung immer noch das Sagen hat. Die auserwählten “Tribute” (per Los gewählt, 2 Kinder zwischen 12 und 18) werden vorher trainiert, müssen sich selbst darbieten, in einer Art Show (dahinter klingt doch die Kritik an Casting-Shows und ähnlichem sehr deutlich durch). Dann müssen in einer großen Arena alle und jeder gegen jeden antreten - bis  zum Schluss einer übrigbleibt…

Klingt grausam? Ist es auch. Das Buch ist aber einfach genial geschrieben, die Spannung erhöht sich von Kapitel zu Kapitel, ich habe total mitgefiebert! Die Geschichte von Katniss, die sich freiwillig meldet um ihre Schwester Prim vor dem sicheren Tod zu bewahren, hat einfach Sog-Wirkung.  Mehr möchte ich garnicht verraten, aber ich kann dieses Buch nur absolut empfehlen! Zum Glück wird es auch eine Fortsetzung geben!

Hühnersuppe für die Seele: Für Frauen - Canfield/Hansen

Samstag, 09. Mai 2009

Ja, von der Hühnersuppe kann ich persönlich einfach nicht genug bekommen. Zu schön und bewegend sind diese Geschichten für mich. Hühnersuppe für Frauen speziell hat mir wieder sehr gut gefallen, viele Geschichten rühren spezielle Punkte an, ob das der Verlust ist, die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern oder die Geschichten von beeindruckenden Frauen, die ihr Leben zu etwas besonderem gemacht haben, auch für alle Menschen um sie herum. Ich kann diese Hühnersuppe nur wieder empfehlen!

Hühnersuppe für die Seele - Canfield/Hansen

Donnerstag, 16. April 2009

Nach und nach bin ich dabei, alle Hühnersuppenbücher für mich zu entdecken. Und ich fühle mich mit diesen Büchern sowas von wohl…dieses Buch habe ich am Morgen gelesen, nach einer unruhigen, apltraumhaften Nacht. Und dieses Buch schafft es wieder, alles in seine Relationen zu rücken, den Blick auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben…ich lache, ich wische Tränen weg, ich schreibe mit und klebe wieder Post-Its in die Geschichten. Ich mag die Hühnersuppen einfach unheimlich gern!

Ich, mein Karma und Er - Anne Cushman

Sonntag, 05. April 2009

Ein pinkes Buch, das sich unter anderem um Yoga, Meditation und Erleuchtung dreht…musste ich natürlich lesen. Schön fand ich die beschriebenen Yoga-Positionen, immer zum Anfang eines neuen Kapitels, auch die Beschreibungen der unterschiedlichen Gruus waren nett verpackt. Amanda soll einen “Erleuchtungsratgeber” schreiben, reist dafür nach Indien. Im Gespäck: alte Familiensorgen, einige verkorkste Beziehungen und die Suche nach dem “Sinn”. Allerdings ist das nicht alles, womit sie konfrontiert wird….Das Buch liest sich recht locker weg, ist auch ganz unterhaltsam insgesamt, aber ein richtiger Hit war es für mich nicht. Für jeden Yogini oder wer Spirituelles/Esoterisches auch mal mit ironischen Augen betrachten kann, aber nette Lektüre.

Elf Minuten - Paulo Coelho

Samstag, 21. März 2009

Schwierig. Am Anfang hat mir dieser Märchenstil gefallen, las sich locker weg, soweit, so gut. Ich wurde aber weder mit der Hauptperson warm, die für mich die “käufliche Liebe” irgendwie “kleinredete”, noch mit den Geschehnissen. Ich habe die Handlungen nur in Ansätzen nachvollziehen können…mutete für mich mehr als seltsam an. Ich würde mich durchaus als einen Menschen bezeichnen, der offen ist für spirituelles und durchaus an einiges zwischen Himmel und Erde glaubt, aber hier? Für mich war es nichts. Der Stil war nett, aber das hat es für mich nicht rausgerissen. Ich glaube nicht alle Coelhos sind in dieser Richtung, ich werde als vielleicht noch anderes von ihm lesen. Aber das hat Zeit…

Der Mann in der Schlange vor der Kinokasse - William Conescu

Sonntag, 01. März 2009

Endlich wieder ein Buch zum Jubeln! Daniel Fischer hört seit Jahren immer wieder das Kratzen eines Stiftes. Irgendwann ist er sicher: er spielt mit in Büchern, jedesmal wenn das Kratzen ertönt, schreibt der Autor einen Roman. Aber immer ist er nur Statist, unwichtige Nebenfigur. Als er eines Abends die unglückliche Sängerin Delia kennenlernt, ist das Kratzen lauter denn je. Ihm ist klar - jetzt oder nie, kann er die Geschichte seines Lebens schreiben - selbst wenn er dabei etwas nachhelfen muss und so die Geschichte von Delia und ihren Freunden gehörig durcheinanderwirbelt…

So frisch geschrieben, lustig, schräg und man liest mit Spannung bis zur letzten Seite! Auf dem Buchrücken steht “am Ende gewinnt weder Autor, noch Held, sondern der Leser!” Und damit hat der Text verdammt recht!