Artikel mit ‘Witzig’ getagged

Märchenprinz - Marian Keyes

Samstag, 13. Februar 2010

Mir war mal wieder nach einem echten, sogenannten “Frauenroman” - da bietet sich Marian Keyes als eine meiner liebsten Autorinnen in diesem Sektor ja an und dieses Buch war mit etwas über 850 Seiten ja auch ein echter Schmöker. Es ist nicht mein liebstes von ihr geworden, aber für graue Februartage auf dem Sofa und zum Abschalten war es genau das richtige und dank ihrer immer schön ausgefallenen Figuren und der netten irischen Atmosphäre hebt es sich doch angenehm von anderen Büchern ab. Besonders gefällt mir, das Keyes immer wieder Themen wie Gewalt, Drogen oder Alkoholismus einfliessen lässt und dabei nicht auf “Eitel Sonnenschein” besteht.

Das war ich nicht - Kristof Magnusson

Freitag, 29. Januar 2010

Ein brillanter Roman! Magnusson verwebt kunstvoll das Leben dreier Personen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Da wäre der Schriftsteller Henry aus Chicago, seine Übersetzerin Meike aus dem Norden Deutschlands und der deutsche Banker Jasper. Zunächst haben die 3 Figuren keinerlei Anknüpfungspunkte - bis Henry spurlos verschwindet, Meike ihm aus einer fixen Idee und Geldmangel in Chicago nachstellt und beide aus unterschiedlichen Gründen auf Jasper treffen. Was daran so brilliant ist? Kein Erzählstrang ist langweilig, die Verknüpfungen kunstvoll und trotzdem sehr natürlich - man denkt nur “Ja, genau so musste das passieren”. Die Abwärtsschleife, der Strudel der Ereignisse in die alle 3 verwickelt werden ist einfach so toll zu lesen, das man richtig in einen Rausch gerät - und der Autor hält das Tempo konstant durch! Keine Minute langweilig oder anstrengend, eine verdammt gute, kurzweilig erzählte Geschichte - eine der Empfehlungen für dieses Frühjahr!

Schön machts nicht, aber glücklich - Leonie Jakobs

Freitag, 22. Januar 2010

Das Buch trägt den Untertitel “Ein ehrlicher Schwangerschaftsroman”. Und diesen Untertitel trägt das Buch zurecht. So einiges habe ich in letzter Zeit angesehen, angelesen und eher genervt wieder weggelegt…Dieses Buch hingegen hatte ich innerhalb eines vergnüglichen Nachmittages durch und dachte nur: So isses! Sehr angenehm und mit Leichtigkeit geschrieben, nicht belanglos, sondern mit allem, was eine schwangere Frau so umtreibt. Ausserdem hat Jakobs mich einige Male zum Lachen gebracht und macht den Eindruck, sie könne auch über sich selbst lachen - für mich ein wirklich schöner Einstieg in die Schwangerschaft!

Die Känguru-Chroniken - Marc-Uwe Kling

Freitag, 15. Januar 2010

Nachdem dieses Buch ja dank Jürgen von der Lippe zu einem Überraschungshit wurde, habe ich es mehr zufällig in die Hand genommen, reingelesen und - blieb hängen! Hatte das Buch innerhalb kürzester Zeit durch und die meiste Zeit schallend gelacht - das Känguru ist die perfekte Mischung aus “Hartmut” (einer Figur von Oliver Uschmann) und dem “Sams”.  Ein Känguru mit politischen Ideen und chronischer Pleite als Mitbewohner ist so abwegig, das es schon wieder gut ist! Ich bin sicher, das der Humor einigen absolut nicht gefällt - mir dafür umso mehr ;-)

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben - Eckart von Hirschhausen

Samstag, 03. Oktober 2009

Muss man zu diesem Buch noch viel sagen? So wie es sich in den Bestseller-Listen hält, hat es ja ganz Deutschland schon lange vor mir gelesen. Ich fühlte mich jedenfalls gut unterhalten, mit Spaß und dem ein oder anderen „Aha, das wusste ich noch nicht“-Effekt. Ich fühlte mich zwar insgesamt mehr von Hirschhausens „Glücksbuch“ angesprochen, aber das ist sicherlich auch Geschmackssache.

Die Penderwicks zu Hause - Jeanne Birdsall

Donnerstag, 27. August 2009

Nachdem ich “Die Penderwicks” so sehr geliebt habe, musste dieses Buch natürlich bei mir einziehen. Und wieder sind die 4 Penderwick-Schwestern einfach fabelhaft - witzig, spritzig, liebenswert und immer wieder um keine Idee verlegen. So einfühlsam und liebevoll schreibt niemand über 4 Mädchen die zusammen mit ihrem Vater aufwachsen. Diesmal sind die Penderwicks, wie der Name erahnen lässt, zu Hause. Und auch dort gibt es mehr als genug Dinge, die “geklärt” werden müssen - auf die unnachahmliche Art der Penderwick-Schwestern.

Wer diese 4 nicht kennt, der hat was verpasst!

Zwei an einem Tag - David Nicolls

Dienstag, 25. August 2009

Ein fabelhaftes Buch das ich jedem nur ans Herz legen kann. Emma und Dexter verbringen nach ihrem Abschluss eine Nacht miteinander. Danach trennen sich ihre Wege - doch über 20 Jahre hinweg bleiben beide in Kontakt. Der Autor schaltet sich jedes Jahr am 15.Juli in beider Leben ein, mal aus Emmas, mal aus Dexters Sicht - und das ist liest sich bei beiden durchaus turbulent. Mit einer schmissigen Schreibe, tollen Dialogen und Beschreibungen packt einen das Buch von Anfang an. Nach jedem Jahr fragt man sich: Und, wie geht es mit den beiden weiter? Was passiert als nächstes? Noch dazu ist das Buch gespickt mit schönen Einfällen, herrlichen Beschreibungen über die Verwirrungen der Gefühlswelten und warum man manchmal nicht so kann, wie man will oder sollte - und das oft im Leben die Kleinigkeiten entscheiden.

Noch dazu eine tolle Liebesgeschichte mit Witz und Charme. Was bleibt mir da noch zu sagen außer: bitte kaufen, lesen, schwärmen!

Super Agoraphobie Therapie - Tish Cohen

Dienstag, 18. August 2009

Dieses Buch war davon geprägt, das ich laut kichernd Sätze daraus vorgelesen habe und mich königlich amüsiert. Jack Madigan ist der Sohn eines berühmten, verstorbenen Sängers. Aufgrund seiner recht traumatischen Kindheit hat Jack sich zum Agoraphobiker entwickelt, verlässt seit Jahren nicht sein Haus und entwickelt mitunter recht eigentümliche Methoden um über die Runden zu kommen. Als sein Haus von der chaotischen (und völlig unbegabten) Immobilienmaklerin  Dorrie verkauft werden soll, weil die Tantiemen seines Vaters nicht mehr fließen, wehrt sich Jack. Und wie ein Agoraphobiker das tut, das ist mehr als lesenswert. So witzig, gleichzeitig sympathisch und locker wurde lange nicht mehr über einen augenscheinlichen “Loser” geschrieben.

Echte Vampire haben Kurven - Gerry Bartlett

Dienstag, 11. August 2009

Hier kann man eigentlich nur sagen: Endlich mal ein Vampirroman mit nicht ganz so typischen Vampiren (und vielen anderen obskuren Kreaturen), aber auch nicht ohne schöne Klischees. Sehr witzig und locker, eine ungewöhnliche Vampirdame mit Kurven und herrlich unperfekt als Hauptperson und lauter wirklich ungewöhnliche Einfälle, auch Sex kommt nicht zu kurz. Ich hab jedenfalls zwischendrin immer sehr gelacht, was ich nicht so oft tue, beim Lesen. Gekonnt mit den Zutaten in diesem Genre jongliert, ich fands genau richtig für den Sommer und den Garten.

Ich hatte sie alle - Katinka Buddenkotte

Samstag, 01. August 2009

Nettes kleines Buch mit Kurzgeschichten über alles mögliche - schlimme Jobs, Männer, Krankheiten…. Die eine oder andere (Vorstellungsgespräch bei BMG) fand ich zum Schiessen, andere hingegen eher nur “nett”. Wie das bei Kurzgeschichten eben oft so ist. Als Taschenbuch und Strandlektüre völlig okay und kurzweilig. Und wie gesagt - ab und an blitzt sehr angenehm Ironie durch.