Artikel mit ‘Leben’ getagged
Mittwoch, 20. Mai 2009
Von Frau Berg erwarte ich ja schon einiges. Schnodderig-hingerotzt, mit einer Wut und im Endeffekt ist eh alles scheisse. Es wird geraucht, gesoffen, Drogen konsumiert und jeder tut es mit jedem. So ist es auch in “Die Fahrt”. Allerdings greift die Autorin hier ein etwas anderes Thema auf, die Rastlosigkeit und den Sinn des Lebens (so denn es überhaupt einen gibt). Das die Möglichkeit, alles zu tun und überall wohnen zu können, manchmal einsamer und unglücklicher macht als 30 Jahre im selben Dorf zu wohnen. Ihre Figuren sind miteinander verwoben, ohne es immer zu wissen. Jeder kennt jeden. Die Scheiss-Erde ist zu klein, so spielt dieses Buch in Berlin, Island, Amerika und noch vielen anderen Orten…. Mir hat diese, durchaus für echte Fans etwas zu gemässigte Frau Berg gut gefallen. Denn die lässt ein kleines Fünkchen Hoffnung sprühen. Und so “scheisse” das Leben ihrer Protagonisten auch ist - irgendwo sind es doch alles Menschen mit diesem nur allzu menschlichen Durst nach Heimat.
Tags:Leben, Roman, Umzüge, Welt
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Donnerstag, 01. Januar 2009
Sophia und Uli - die unzertrennlichen Zwillinge. Irgendwann, als sie älter werden, zerbricht das enge Band zwischen Ihnen. Als Uli einen Unfall hat, wird Sophia nachdenklich - kann ihre Familie wirklich mit diesem Schicksalsschlag umgehen? Wird alles totgeschwiegen, oder kommen sie schon klar? Und wer war Uli eigentlich? Bei dem Versuch, ihn und sei Leben zu verstehen, ist nicht klar, ob Sophia ihm näher kommt, oder sich immer mehr verliert - sie muss ihren eigenen Weg finden. Ein ziemlich trauriges, aber auch sehr nachdenkliches Jugendbuch, das mehr als nur eine Frage für den Leser aufwirft und einem ziemlich an die Nieren geht.
Tags:Familie, Geschwister, Jugendbuch, Leben, Unfall
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Donnerstag, 20. März 2008
Klasse!!! Ulrike, Journalistin im Ruhestand reisst bei dem Versuch, ihrem Nachbarn beim leichtbekleideten Yoga zuzusehen, das Bücherregal aus der Wand - das sich so ungünstig in der Wanne verkeilt, das sie aus eigener Kraft nicht herauskommt. Nun gut, von Zeit zu Zeit heisses Wasser nachlaufen lassen, ein bisschen Schokolade ist auch noch da und morgen wird sie die Putzfrau finden. Aber so einfach ist es nicht. Ulrike sinniert über die Badewanne, die sie schon ihr ganzes Leben irgendwie begleitet - und wir begleiten sie auf ihrem Trip in die Vergangenheit. Und der ist sehr, sehr lesenswert, sehr klar und authentisch, komisch und tragisch. Ein schräger Blickwinkel aus dem die Autorin wirklich alles rausgeholt hat. Ich kanns nur empfehlen!
Tags:Leben, Nachdenken, Roman, Älterwerden
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Donnerstag, 20. März 2008
Der Mann wird sterben, er hat Bauchspeicheldrüsenkrebs..(Er starb 2008). Letztes Jahr (2007) hat er seine “Last Lecture” (eine Tradition an amerikanischen Unis von Profs, die eben ihre “letzte” Vorlesung” halten). Nur das es in seinem Sinne eben wirklich die letzte ist. Vorrangig für seine 3 Kinder hat er diese gehalten. Sein Credo ist es - Lebt für eure Kindheitsträume. Das Buch ist eine Art Zusammenfassung der Vorlesung, ergänzt durch Fotos etc. Einerseits hat mich der Lebenswille und die Liebe zu seinen Kids (für die er Tonnen an Fotos & Videos macht, damit sie sich später an ihn erinnern können…) sehr beeindruckt. Und auch das der Mann wirklich einen Sinn in seinem Leben gefunden hat und auch einige schlaue Dinge in seinem Buch sagt. Manchmal wars mir trotzdem schon fast zu “krass positiv”. Er hat auf seine Art schon eine recht radikale Einstellung.
Habe nun angefangen mir die Vorlesung auf youtube anzuschauen, das hat sich bisher sehr gelohnt - der Mann hat Charisma…
Tags:Erfahrungsbericht, Familie, Leben, Lehren
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Donnerstag, 20. März 2008
Ein Buch über das Leben im Kloster. Sehr schön bebildert, ohne den Text zu kurz kommen zu lassen. Abwechselnd schildern beide ihre Eindrücke vom Leben im Kloster, auch die Nonnen und Mönche innerhalb der zwei Kloster kommen zu Wort. Mir hat das Buch Lust auf mehr gemacht (Fr. Altmann hat auch noch einiges zum Thema geschrieben) und ich habe so einiges an Ansätzen für mein eigenes Leben finden können, Gedanken die durchaus noch nachhallen. Für mich ist der Sinn des Buches, nämlich zu schauen “Was kann ich für mich aus dem Klosteralltag mitnehmen” gut getroffen. Ein harmonisch gemachtes, wirklich interessantes Buch!
Tags:Kloster, Leben, Nachdenken, Rückbesinnung, Sachbuch, Stille
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Donnerstag, 20. März 2008
Das hat mir richtig gut gefallen, lauter kurze Fragmente von Menschen zwischen 16 und 80, die auf irgendeiner Art zusammengehören, aber auch wieder nicht. Herrliche Schilderungen. In vielem erkennt man sich doch erschreckt wieder. Und doch, überall blitzt nochmal Hoffnung auf. Vielleicht gibt es das große Glück ja doch noch, nach all dem Scheiß? Klasse! Von ihr werde ich ganz sicher noch mehr lesen!
Tags:Absturz, Drogen, Komisches, Leben, Roman, Schräge Einfälle, Sex, Skurril, Sterben
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Dienstag, 02. Januar 2007
So, der “Nachtzug ” ist durch! Was für ein Buch! Hatte anfangs eigentlich Skepsis das ich sehr lange brauchen würde, weil es doch als “nicht ganz einfach” gehandelt wird. Kam aber sehr gut durch, absolut lesenswert, ich war am Ende, so hatte ich das Gefühl, selbst in Lissabon unterwegs. Trotzdem, ich habe über 5 Tage für dieses Buch gebraucht, weil ich es tlw. “wirken” lassen musste. Aber das hat es verdient!
http://bfriends.brigitte.de/foren/2370535-post33.html Hier nochmal eine etwas längere Meinung von mir im Zuge einer Diskussion.
Tags:Leben, Lehrer, Liebe, Lissabon, Philospohie, Roman
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Montag, 01. Januar 2007
Nachdem ich “Mister Aufziehvogel” nun nach längerer Lesezeit durch habe und nicht ganz sicher bin was ich davon halten soll - einerseits ein Geniestreich, andererseits beklemmend und verwirrend..und doch am Ende klar…es bleibt jedenfalls nicht mein Lieblingsbuch von ihm, aber ich glaube schon das es etwas mehr “Licht” in andere Bücher von ihm gebracht hat, Brunnen und Katzen und Ohren spielen mal wieder eine Rolle..Schwierig. Lesenswert weil Murakami -Â aber ich werde es aller Voraussicht nach kein 2tes Mal lesen. Trotzdem, einige Szenen, grade am Anfang haben sich eingebrannt, unter anderem dieses Zitat:
“In letzter Zeit geht mir der Gedanke nicht aus dem Kopf, dass, ich weiß auch nicht… wie die Leute so arbeiten, von früh bis spät, irgendwie verrückt ist. Haben Sie das noch nie komisch gefunden?”
Tags:Brunnen, Katzen, Leben, Roman
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Montag, 01. Januar 2007
Ich las die Titelgeschichte und dachte nur “Wahnsinn, wie schön ist das denn!” Der Mann ist ein Wahnsinn..mit so wenigen Worten, mit so kunstvollen Sätzen..mit Genialität kann man da nur sagen. Würde am liebsten jede Geschichte lesen, nochmal lesen und dann 1-2 Stunden drüber nachdenken. Wow. Murakami ist einer der wenigen, der Kurzgeschichten richtg beherrscht - außerdem für mich der einzige, dem ich ein unklares Ende immer verzeihe!
Tags:Kurzgeschichten, Leben, Liebe, Schreiben
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Montag, 01. Januar 2007
Ein Junge der in Amerika in der Gemeinschaft von Stammkunden in einer Bar aufwächst. Die Bar begleitet ihn sein ganzes Leben über…bin noch nicht weit gekommen, sehr klein gedruckt und auch recht dicker Schinken. Aber, bisher recht nett. [...]
“Tender Bar” hab ich durch, falls ihr mal nen netten Schmöker für eure Väter und jungebliebenen Onkels braucht - das ist euer Buch! Eine Lebensgeschichte rund um eine “Bar” zu stricken ist schon eine Art Kunst - das Buch ist ne runde Sache und lies sich gut lesen.
Für einen Erstling wirklich eine beachtliche Leistung.
Was mich am Anfang etwas “verschreckte” war zuerst die absolut tolle Schilderung der Bar und danach die Schilderung der Kindheit - irgendwie war mir dieser Schnitt zu hart. Im Nachhinein finde ich das Buch aber eine runde Sache - sicherlich mit ein paar kleinen Längen aber das schreibe ich dem Erstling zu. Zwischendurch gabs fande ich herrliche Szenen, alleine die Buchhandlung und Bill&Bud - wunderbar!
Insgesamt passt es gut das Buch in mehrere Teile zu unterteilen - weil auch jeder Teil eine ganz eigene Geschichte hat, eine eigene Art zu faszinieren. Der Begriff “Männerbuch” passt aber trotzdem gut. Bin gespannt wie das Buch in Deutschland angenommen wird
Tags:Bar, Jugend, Leben, Roman
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